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Kurz nach 18 Uhr geht es zum Aperitivo in die »Wine Bar« von Marco. Wir deponieren unsere Instrumente, die Piazza ist voller Menschen. Gegen neun ist die Piazza dann plötzlich wie leergefegt, jetzt sind alle zuhause am Essen und Fussball schauen. Marco organisiert uns eine Pizza; nach Digestivo und Café beginnen wir kurz nach halb elf zu spielen, mittlerweile sind auch wieder Leute aufgetaucht, und es werden immer mehr. Zwar ist die Bar und die Piazza nicht so brechend voll wie am Samstag, aber für einen Sonntag Abend sind hier ordentlich Leute unterwegs!
Wir beenden das Set nach einer guten Stunde, den Leuten hat es gefallen; wenig später, kurz vor Mitternacht, spielen wir zwei weitere Nummern als Zugabe. Wir bleiben noch eine gute Weile in der Wine Bar und werden bestens von Marco umsorgt – es kann nicht oft genug gesagt werden, die Gastfreundschaft hier ist aussergewöhnlich. Zum Schluss gibt uns Marco eine Flasche Wein mit auf den Weg, und morgen sollen wir nach dem Mittagessen noch auf einen Café vorbeikommen, bevor Marco mit seiner Ragazza auf die Malediven fliegt. Eines ist gewiss, diese Bar hätten wir früher entdecken sollen…
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Marco, unser Barkeeper